Glück als Staatsziel?

Bhutan… woher kennt man Bhutan..? .. richtig! Dieses kleine Königreich im Himalya wird seit einigen Jahren immer wieder gerne zitiert, wenn es um „das Glück der Bürger“ geht… immerhin hat der Staat eine „Glücksformel“ in sein „BIP“ integriert.

Dieser Gedanke, den auch Frankreichs Präsident Sarkozy bereits 2009 aufgegriffen hat, findet nun auch Einzug ins deutsche Politikerleben: am Montag dieser Woche trafen sich Politiker und Experten, um „Wegen zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichen Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“ zu suchen. Ob sie diese auch finden werden?

Hierzulande wird der deutsche Wohlstand ausschließlich durch das BIP manifestiert. Mit falschen Schlussfolgerungen, wie Philipp Wittrock in der Rubrik „Wachstum und Wohlstand“ bei Spiegel-Online berichtet. Unter dem Titel „Deutschlands Politiker suchen das Glück“ (siehe http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,740032,00.html) zeigt er anhand eines einfachen Beispiels, dass Wachstum und Wohlstand (damit wird Lebensqualität gemeint) wohl nicht direkt miteinander zusammen hängen… so nützt zwar ein Autounfall in aller Regel dem BIP, zumeist allerdings nicht dem Wohlbefinden der Betroffenen.

Diese Einsicht, dass das BIP nicht als Maßstab für „erfolgreiches Wirtschaften“ ausreicht ist ein Gedanke, den wir in unserem Mittagsmanifest schon seit geraumer Zeit fordern. Mit dem Unterschied, dass wir selbstredend auch gleich eine mögliche Antwort auf diese – zugegebener Maßen schwierige Frage – geben. In dem Artikel Kritische Auseinandersetzung mit dem Shareholder Value Ansatz nach Milton Friedman finden wir die gleichen Anforderungen an den Shareholder Value, der ja den „Wert“ eines Unternehmens darstellt. Parallelen zwischen Shareholder Value und BIP sind gegeben – zumal für beide eine einfache Formel gilt: je höher desto gut.

Und wir sind ebenfalls der Meinung, dass dies eben nicht ausreicht, die rein monetären Ergebnisse zu bewerten. Deswegen nehmen wir in die Berechnung des Shareholder Values auch die Werte „Nachhaltigkeit auf Basis der Trible Bottom Line (TBL)“, „Wissen“, „Innovationsfähigkeit“ und „Resonanzliberalismus“ (nach Martin Sambauer) mit auf. Dieser Indikator kann – ganz vereinfacht gesprochen- auch als „Wertschätzungs-Performance-Index (WESPI)“ gesehen werden. Letztlich dient er zur Bewertung der langfristigen operativen Betriebsfähigkeit eines Unternehmens, oder eben es Staates.

Wie dieser WESPI ermittelt wird und –vor allem- wie er positiv beeinflusst werden kann, dies zeigt unser Ansatz der Wertschätzungsketten.

Gewiss – das Thema ist nicht einfach, aber wie sagte schon Einstein: „“Problems cannot be solved by the same level of thinking that created them.” Deswegen sollten wir gerade wenn es um unsere Lebensqualität geht, anspruchsvoll sein. Hoffen wir, dass es die Politiker und Experten, die das „Glück als Staatsziel“ in das BIP einfließen lassen wollen, ebenfalls anspruchsvoll sind…

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Erfolg kommt von „erfolgen“…

… wenn man also die „richtigen“ Dinge zum „richtigen“ Zeitpunkt und in der „richtigen“ Reihenfolge macht, bekommt man das „richtige“ Ergebnis (=prognostizierter Erfolg).

„Erfolg ist einzig und allein eine Frage der Strategie.“ sagt Wolfgang Mewes, Begründer der EKS-Lehre.

Es geht also um Strategien… und schon sind wir bei Thema unseres ersten E-Books, das diese Tage auf den Markt kommt:

„Die besten Gewinnerstrategien für Ihren Erfolg“
von Roger Rankel und Ulrich Frey

In zehn Kapitel haben Roger Rankel, Vermarktungsexperte und ein begnadeter Vortragsredner und ich das zusammen getragen, was unserer Meinung nach für Erfolg wichtig ist.

Es geht um Ziele, Entscheidungen, Menschenkenntnis, Kommunikation, Flow… sicher sind bekannte Ansätze dabei, aber vielleicht doch auch der eine oder andere Aspekt, der für den Leser Neu sein dürfte!

ein E-Book von Roger Rankel und Ulrich Frey

Die besten Gewinner-Strategien von Roger Rankel und Ulrich Frey

Mein Lieblingskapitel heißt: „Jeder hat recht – immer“. Wer diesen Satz begriffen hat, ist in der Lage,  viele Konflikte zu vermeiden und so manches Streitgespräch erst gar nicht zu einem Streitgespräch werden zu lassen. (Wer mein „Mittagsmanifest“ kennt weiß, dass dieser Satz „Jeder hat recht – immer“ darin eine zentrale  Bedeutung hat – letzendlich ist er die Kernaussage dafür, dass Missstände (Finanzkrise, derzeitiger Dioxinskandal etc) letztlich nicht durch Regulierungen beseitigt werden können.)

Ein weiteres, für mich zentrales Kapitel heißt „Flow – Lust auf Leistung“. Denn im Flow lässt sich vieles einfacher erreichen als durch Über- oder Unterforderung… im Buch wird beschrieben, wie Flow erzeugt werden kann. Nicht nur interessant für alle Vorgesetzten unter uns!

Oder wussten Sie, dass wir auch mit unseren Augen sprechen können, und das meist unbewußt – dass wir aber diese „Sprache“ meist nicht verstehen? … einKapitel heißt dem entsprechend: „Was Augen verraten“ …

Mehr Infos unter: http://www.vertriebsmotivation.de/die-besten-gewinnerstrategien-fuer-ihren-erfolg.php!

Noch ein Wort zu den Autoren:

Roger Rankel ist Vermarktungsexperte und einer der gefragtesten Vortragsredner im deutschsprachigen Raum. In seiner 15-jährigen Vertriebspraxis gründete er eines der erfolgreichsten mittelständischen Finanzdienstleistungsunternehmen in Deutschland. Dafür wurde er mit renommierten Wirtschafts- und Medienpreisen ausgezeichnet.

Unternehmen wie Microsoft, MLP, Premiere, Postbank u.v.a.m. zählen zu seinen zufriedenen Auftraggebern. Die von ihm entwickelten Trainings- Systeme Endlich Empfehlungen, FlowSelling® und Sales-Life-Balance® haben Tausende von Schulungsteilnehmern und Vortragsbesuchern in ganz Europa begeistert – durch eine einzigartige Verkaufslogik und bestechende Einsichten, aber auch durch die bildhafte Sprache. Sein Erfolgstraining Endlich Empfehlungen wurde mit dem renommierten Internationalen Deutschen Trainingspreis 2007 des BDVT in Silber ausgezeichnet.

Roger Rankel lebt im Sissi-Schloss Possenhofen am Starnberger See. Seine Bücher „SalesSecrets“ und „Immer schön (erfolg)reich bleiben!“ sind im Gabler Verlag erschienen.

Der Co – Autor Ulrich Frey ist KfW-akkreditierter Gründungsberater und hat die Modelle der Wertschätzungsketten und des Zugspitzmodells eingeführt.

Frey Consulting ist eine inhabergeführte Unternehmensberatung, die den Schwerpunkt auf Gründungsberatung und Zukunftsfähigkeit von Firmen, Konzepten und Innovationen legt.

Das Unternehmen wurde 2003 gegründet und hat unter anderem Vertriebstrainings-Unternehmen erfolgreich etabliert und das Aktivgeschäft eines „grünen“ Venture Capital Firma aufgebaut.

Viel Spaß beim Lesen!

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Vertrieb und Motivation = Vertriebsmotivation

Wir sind uns sicher: gute Produkte und Dienstleistungen sind die Voraussetzung für Erfolg. Aber die besten Produkte bringen gar nichts, wenn die Welt nichts davon erfährt! Damit die Welt von guten Produkten erfährt, dafür hat man das Marketing erfunden.

Und damit die Menschen diese Produkte auch bekommen, dafür gibt es Verkäufer. Und die wiederum machen Vertrieb.

Und das beste Marketing nützt nichts, wenn eben dieser Vertrieb nicht funktioniert. Vertrieb ist so gesehen der letzte und entscheidende Punkt einer Wertschöpfungskette. Und dieser entscheidende Punkt wird –zu mindest bei uns in Deutschland- oft negativ bewertet.

Vertrieb ist pfui. „Vertrieb zu machen ist unter meinem Niveau.“ Vertrieb sollen andere machen… „Ich bin alles, außer Vertriebler“, bzw.: „Ich möchte alles sein, außer Verkäufer“ – Jeweils Aussagen, die ich in meinen Coachings und Seminaren immer wieder höre.

Dabei – und davon bin ich absolut überzeugt – ist jeder von uns ein Verkäufer. Egal, ob jemand seinem Partner überzeugt, in einen bestimmten Kinofilm zu gehen, oder ein bestimmtes Reiseziel auszuwählen – ja, auch das ist vertrieb. Zugegebener maßen natürlich in einem anderen Kontext, aber es ist Vertrieb, das Verkaufen des eigenen Standpunktes. Daran gibt es nichts Negatives zu bewerten. Wer dem nicht zustimmt, ist weltfremd oder hat sich mit der Thematik nicht auseinander gestellt – was überhaupt nicht schlimm ist.

Wir sind uns sicher: gute Produkte und Dienstleistungen sind die Voraussetzung für Erfolg. Aber die besten Produkte bringen gar nichts, wenn die Welt nichts davon erfährt! Damit die Welt von guten Produkten erfährt, dafür hat man das Marketing erfunden.

Und damit die Menschen diese Produkte auch bekommen, dafür gibt es Verkäufer. Und die wiederum machen Vertrieb.

Dieser Eintrag ist lediglich eine Einladung dafür, sich dem Thema „Verkaufen“ ein wenig zu nähern. Privat oder beruflich. Und da ich mein Geld gerade mit der beruflichen Seite verdiene, habe ich dem Thema „Vertrieb“ eine eigene Business- Homepage gewidmet: http://www.vertriebsmotivation.de.

Auf dieser Internetseite erkläre ich, was ich unter Vertriebsmotivation verstehe und  wie man sicher vertriebmotiviert werden kann.

Dafür habe ich über zwei Jahre hinweg ein Coaching entwickelt, das in zehn leichten, kleinen Schritten zeigt, wie Motivation und Vertrieb zusammen passen.

Das Ergebnis: erstaunlich einfach! – einfach mal anschauen unter http://www.vertriebsmotivation.de. Außerdem haben wir für aktuelle Änderungen und Termine, sowie Seminarangebote einen eigenen Blog gestartet: Vertrieb und Motivation = Vertriebsmotivation, zu finden unter http://vertriebsmotivation.wordpress.com/

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… die nützlichen kleinen Helferlein

Mal etwas ganz anderes – ein kleiner Erfahrungsbericht vom heutigen Donnerstag:

Ich habe eine Auswertung eines Vertriebs-Coaching (bisschen Eigenwerbung: siehe http://www.frey-consulting.de/vertriebs-motiviert.php 🙂 ) für einen Kunden geschrieben, anschließend ausgedruckt und dann: die Originaldatei (ein Word-Dokument) mit einer anderen Datei überschrieben… das ist der worst case… zum Glück habe ich das Dokument vorher ausgedruckt.

Aber ich wollte den Ausdruck nicht einfach abschreiben, dazu habe ich die Zeit auch nicht (nicht nur, weil ich so langsam tippe 🙂 , also habe ich mich an die gute alte OCR- oder TexterkennungsSoftware erinnert, mit der ich bis dato aber immer eher schlechte Erfahrungen gemacht habe (in punkto Fehlertoleranz).

Man muss den Dingen aber auch gerne mal eine zweite Chance geben – also nach „ocr software freeware download“ gegoogelt und bei softonic wurde ich fündig – der zweite Link dort heißt: „Readiris Pro 9 Demo“.

Ich hab die Software downgeloaded, installiert und ausprobiert, alles in allem hat es vielleicht 5 Minuten gedauert und ich hatte ein perfektes Ergebnis!

Bei dem Scan und anschließendem OCR sind tatsächlich lediglich zwei kleine Fehler gewesen, ansonsten zu 100% fehlerfrei. Ich bin erstaunt und erfreut!

Und dachte mir, das muss der Welt mitgeteilt werden.

Hier der Link zu Readiris: http://www.irislink.com/c1-646-48/I-R-I-S—-OCR-software-and-Document-Management-solutions.aspx

Und hier noch ein Link zu testbericht.de, die folgendes schreiben (zitiert): „Das Programm ´Readiris Pro 9´ überzeugt aber durch seine hervorragende Leistung und sehr einfache Bedienung. …“, siehe http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_iris_readiris_pro_9_p44187.html

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Buchliste – pünktlich zu Weihnachten

Alle denken ans Schenken – hier die subjektive Bücherliste von Ulrich Frey. Wird laufend ergänzt, wir starten zunächst einmal mit 7 Vorschlägen:

1.Ernst Ulrich von Weizsäcker: Faktor 5

Persönliche Meinung von Ulrich Frey: Nicht nur die räumliche physische Nähe (Herr von Weizsäcker wohnt in Emmendingen, also „gelobtes Land“ und ein Steinwurf meines Geburtsortes Oppenau entfernt) macht das Buch sympathisch: ich hatte die Möglichkeit, mit Herrn von Weizsäcker einen Abend im Dezember 2010 zu verbringen (siehe  unten dazu). Natürlich bin ich der Meinung, dass Effizienzsteigerung ein unabdingbarer Weg in eine „Welt in Balance“ darstellt. Allerdings fehlt mir der Ansatz der „menschgerechten Welt“, also eine Wert-basierte Blickrichtung. Das Buch ist dennoch eine unbedingte Empfehlung, da von Weizsäcker viele sonst unangesprochene Themen in einer offenen und sehr kritischen Art und Weise anspricht.

mehr unter http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php#faktor5

2. Robert Scheinfeld: Raus aus dem Geld-Spiel!

Robert Scheinfeld: Raus aus dem Geldspiel

Robert Scheinfeld: Raus aus dem Geldspiel

Persönliche Meinung von Ulrich Frey: Es ist mit Sicherheit das radikalste Buch, was ich bis dato gelesen habe. Scheinfeld ist mit seinen Forderungen radikal. Ob er Recht hat? – Aus seiner Sicht mit Sicherheit, das beweist ja der Verkaufserfolg des Buches selbst (mittlerweile die 3. Auflage). Ich selbst trau mir aber diese Radikalität nicht zu – wer das Buch bis zum Schluss gelesen hat, weiß, was ich meine….

Scheinfeld beschreibt nicht nur den theoretischen Unterbau, sondern er gibt eine präzise Anleitung, wie diese Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann. Ich habe es einige Male ausprobiert, es hat (meistens) geklappt…

mehr unter http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php#scheinfeld

3. Timothy Ferriss: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben

Timothy Ferriss: Die 4-Stunden-Woche

Timothy Ferriss: Die 4-Stunden-Woche

Persönliche Meinung von Ulrich Frey: In dem Buch geht es um gnadenlose Effizienzsteigerung… wenn Timothy Ferriss allerdings 352 Seiten braucht, um Effizienzsteigerung zu erklären… das macht ihn unglaubwürdig. Das Buch ist etwas für „Ignoranten“: für Menschen, die bestimmte Passagen ignorieren können: zum Beispiel die permanente und übersteigerte Darstellung eines NR (Neu Reichen), dessen Ziel es in erster Linie zu sein scheint, andere für sich arbeiten zu lassen und das „System“ auszubeuten… sehe ich natürlich anders… Ich selbst habe bei Seite 121 aufgehört, das Buch durch-zu-lesen. Ich habe danach nur noch die Passagen gelesen, die mir persönlich relevant erschienen. So zum Beispiel auf S 108-109 die Passage mit der Überschrift: „Wie man mit einem zehnminütigen Training seine Lesegeschwindigkeit um 200 Prozent erhöht“. Ich empfehle trotz der sehr lauten Kritik das Buch, weil es eines beinhaltet, was ich voll unterschreiben kann: Ferris hat ein sehr hohes Anspruchsdenken: an sich und auch an seine Umwelt. Aber eben in erster Linie an sich. Und – wenn es stimmt, was er schreibt – dann setzt er dieses Anspruchsdenken auch persönlich um: Auf Seite 22 beschreibt er, was er alles erreicht hat – und das ist schon beeindruckend… und zum Schluss: am Ende gibt es ein Bonus-Kapitel: dieses beinhaltet ein Passwort für seine Web-Seite, auf der es zusätzliche nützliche Tools gibt, also: ausprobieren!

mehr unter: http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php#4stunden

4. Christian Felber: Die Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft

Christian Felber: Die Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft

Christian Felber: Die Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft

Persönliche Meinung von Ulrich Frey: Wer in Zeitungen den Wirtschaftsteil liest, freut sich derzeit über steigende Gewinne an den Börsen, gute Auftragslage in der Industrie und nicht nur den steigenden Ifo-Geschäftsklima-Index. Es geht Bergauf. Die Krise ist überwunden. Aber es gibt sie immer noch: die Mahner. Spiegel Online: „Trotz Schub beim Ifo-Index – Volkswirte warnen vor Konjunktur-Killern“ (konkret wird vor 4 Risiken gewarnt, oder: nochmals Spiegel Online: „Währung in Gefahr: Die EU macht sich auf eine Verschärfung der Krise gefasst“. Inflation, Ressourcenknappheit, Klimawandel… wem soll man nun Glauben schenken? Meine Meinung: in regionale Wirtschaftsgemeinschaften investieren! Das Buch selbst beschreibt das theoretische Wirtschaftsmodell der Zukunft: die „Gemeinwohl-Ökonomie“. Die Regionale Wirtschaftsgemeinschaften München, kurz ReWiG, setzen das ganz praktisch um.

Mehr unter: http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php#gemeinwohl

5. Chris Anderson: The Long Tail – Der lange Schwanz: Nischenprodukte statt Massenmarkt – Das Geschäft der Zukunft

Chris Anderson: The Long Tail - Der lange Schwanz: Nischenprodukte statt Massenmarkt

Chris Anderson: The Long Tail - Der lange Schwanz: Nischenprodukte statt Massenmarkt

Persönliche Meinung von Ulrich Frey: Ein Buch, das bei keinem Vertriebsstrategen fehlen darf. Denn es beinhaltet einen wichtigen Vertriebsweg, eine Vertriebsstrategie, an die wir normalerweise nicht denken! Wir wollen immer das große, das Blockbuster-Geschäft! Den Hit! Die Drei Ausrufezeichen hinter dem Erfolg! – Aber Anderson lehrt uns: es geht auch anders: in einer Zeit, in der alles überall hin verkauft werden kann und jeder Internet-User ein potentieller Kunde darstellt, verändern sich entsprechend auch die Verkaufsstrategien!

Übrigens: falls Sie das Long-Tail-Prinzip selbst testen wollen: suchen Sie sich ein paar alte Bücher aus Ihrer privaten Bibliothek aus und verkaufen Sie diese zum Beispiel bei Amazon (mit einem Verkäufer-Konto) – ich habe es selbst ausprobiert und wundere mich immer wieder, welche Bücher nachgefragt werden!

mehr unter:http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php#tail

6. Ralf Ruszynski: Entenvisionen: Eine Reise in die Nachhaltigkeit

Ralf Ruszynski: Entenvisionen: Eine Reise in die Nachhaltigkeit

Ralf Ruszynski: Entenvisionen: Eine Reise in die Nachhaltigkeit

Persönliche Meinung von Ulrich Frey:

Ich habe das Buch von Peter Parwan geschenkt bekommen und finde, es ist eine sinnvolle Ergänzung zu „Faktor 5“ – hier geht es darum, wie man -ganz einfach- Energie sparen kann.

Ein Zitat von der Buchrückseite: „Ein Leben im Einklang mit der Natur ist möglich. Meine besondere Liebe gilt dem Kapitel Bionik. In Beispielen kann ich das Wunder der Natur erahnen. Die Natur kennt alle Lösungen seit Milliarden von Jahren.”

Sicher perfektioniert Ruszynski seinen Wertewandel und damit verbundenen asketischen Lebensstil – es sind allerdings mehr als nur Denkanstöße, die er gibt!

Mehr unter: http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php#enten

7. Paul Arden: Egal, was du denkst, denk das Gegenteil

Paul Arden: Egal, was du denkst, denk das Gegenteil

Paul Arden: Egal, was du denkst, denk das Gegenteil

Persönliche Meinung von Ulrich Frey:

Das Buch liegt bei mir immer in Reichweite – nicht, weil ich es täglich lese oder darin schmökere, sondern weil es mich immer wieder dazu animiert, Dinge von einer anderen Seite aus zu betrachten!

Neue Lösungsansätze zu finden. Es erinnert mich immer ein wenig an die „Kopfstandtechnik“ (der Link führt zu Wikipedia)… und: es ist ein einfach lustiges Büchlein.

Fazit: lohnt sich!

Mehr unter: http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php#gegenteil

Alle Bücher können bequem über unsere Seite „Buchempfehlung“ bei http://www.frey-consulting.de/buchempfehlungen.php gekauft werden!

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Ein Abend mit…

Wenn die Ringvorlesung München (zum Beispiel http://www.sce-web.de/ringvorlesung.html) einen Naturwissenschaftler und Politiker wie Ernst Ulrich von Weizsäcker einlädt, verspricht es wieder einmal spannend zu werden im Oskar von Miller Saal der Hochschule München.

Ringvorlesung am 07.12.2010

Ringvorlesung am 07.12.2010

Und so war es auch: ein überaus spannender und kurzweiliger Vortrag mit den Kernthesen seines neuen Buches „Faktor 5“ (hier zu kaufen…).

Von Weizsäcker spannte den Bogen von den Gefahren des Klimawandels, über die daraus notwendigen Schritte hin zu Lösungsansätzen, wie diese Schritte auch tatsächlich umgesetzt werden können.

Beeindruckend dabei war die Klarheit der Argumente und Offenheit der Kritik, mit der von Weizsäcker sprach. Und auch, dass es sich wohltuend von einer Rede mit gehobenem Zeigefinger abhob, die Dringlichkeit der nun zu gehenden Schritte verdeutlichte, ohne jedoch in Endzeitszenarien zu verfallen.

Mich persönlich beeindruckte vor allem der Gedanke der Erhöhung der Energiepreise, ohne dadurch die Wirtschaftsfähigkeit des Landes zu beeinträchtigen. Bei Utopie (siehe hier) sagt von Weizsäcker dazu: „Wir schlagen in dem Buch eine langfristige Verteuerung des Energieverbrauchs vor: Jedes Jahr oder alle fünf Jahre sollten die Energiepreise in dem Umfang angehoben werden, wie in der vorangegangenen Periode die Effizienz zugenommen hat. Dann braucht keiner befürchten, dass die Leute arm werden, im Gegenteil: Das Land wird insgesamt reicher, wenn es weniger Geld nach Saudi-Arabien fließen lässt, weil es diese Summen stattdessen in einheimische Ingenieure investiert.“

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Gerhard O. Mensch, Ullrich Merkes am 07.12.2010, Photo: Ulrich Frey

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Gerhard O. Mensch, Ullrich Merkes am 07.12.2010, Photo: Ulrich Frey

Nach der Veranstaltung beantwortete von Weizsäcker beharrlich und ausdauernd noch 45 Minuten lang Fragen aus dem Publikum um danach auch noch individuell Rede und Antwort zu stehen.

Insgesamt war die Veranstaltung wieder hervorragend organisiert (wir haben das ja im Sommer selbst mitbekommen, als Klaus Kofler (Trends & Wege) seinen Vortrag über die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft (mehr hier) im Rahmen der Ringvorlesung „Gesellschaftliche Innovationen“ gehalten hat).

Nach der Veranstaltung, hatte ich die Möglichkeit zusammen mit Prof. Gerhard Mensch  (http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Mensch_%28Innovationsforscher%29), Ullrich Merkes (Geschäftsführer VINETA http://www.vineta-solutions.com) und eben Ernst Ulrich von Weizsäcker bei einem Glas Rotwein die Gespräche im Restaurant Baal (http://www.osteria-baal.de) gleich um die Ecke zu vertiefen.

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Gerhard O. Mensch, Ullrich Merkes am 07.12.2010

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Gerhard O. Mensch, Ullrich Merkes am 07.12.2010; Photo: Ulrich Frey

Dabei gingen wir nochmals im Detail auf die „grünen“ Themen „Seltene Erden / Metalle / Rohstoffe“, „Böden / Monokulturen“ und „Produktivität“ ein, was Prof. Mensch dankbar aufgriff: er organisiert eine Lehrveranstaltung in Frankfurt zu Innovations-Themen, darunter natürlich auch „grüne“ Themen.

Es war beeindruckend und spannend, wie selbst zu vorgerückter Stunde jedes Thema mit Leidenschaft, Klarheit, Präzision und Optimismus angegangen wurde.

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Gerhard O. Mensch

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Gerhard O. Mensch; Photo: Ulrich Frey

Mein Dank an der Stelle an alle Beteiligten und ich freue mich auf eine Fortführung der Gespräche…

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Vertrieb und Motivation

Wer zukunftsfähig sein will, muss Vertrieb machen! Muss vertrieblich gut aufgestellt sein. Aber wer Vertrieb machen will, muss dafür Motiviert sein. Und hier gibt es einen Widerspruch: Vertrieb und Motivation passt nicht immer zusammen. Meinen wir. Meinen Sie?

Wir sind da anderer Meinung! Vertrieb und Motivation muss zusammen passen. Wir zeigen Ihnen, wie Vertrieb und Motivation zusammen passen kann.

Ja wir stellen gar die These auf, dass Sie – ja Sie! – vertrieblich „Tip Top“ sind – dass Sie es (wahrscheinlich) nicht wissen oder nicht wissen wollen.

Wie das funktioniert! Rufen Sie die Unterseiten Vertrieb und Motivation auf… hier erklären wir Ihnen unser Konzept. Das Konzept von Frey Consulting.

 

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